Fair Play Preis beim Tandem-Turnier

Fair Play Preis beim Tandem-Turnier

Unser 1. Tandem Turnier im vergangenen Jahr kam bei unseren Schulschach-Schülern so gut an, dass wir auch dieses Jahr auf großes Drängeln unserer Schüler wieder eines einplanen „mußten“.

Die Nachfrage war allerdings groß, dass wir am Ende 45 Mannschaften mit 90 Schülern hatten. Der Jugendraum im Waakirchen war gut gefüllt und unser Team (Schachlehrer: Marina Manakov, Thomas Walter, Ilya Manakov; Technik: Wolfgang Wensauer, Rainer Walesch und Diana Steiner)  schwer im Einsatz. Einen Großteil der Eltern konnten wir nicht mehr im Nebenraum unterbringen und so durften sie ausnahmsweise im “Turniersaal“ Platz nehmen.

Zwischendurch haben wir eine Pause eingeplant und die schachbegeisterten Inhaber des Ristorante San Martino aus Waakirchen stellten dafür extra eine kleine Auswahl an Pizzen zu einem Sonderpreis zusammen. Das kam sowohl bei den Schülern, also auch bei den Eltern extrem gut an und so konnten die Schachspieler gestärkt die letzten Runden antreten. 

Während der Rundenpausen konnten die Schüler unsere beliebten Schachrätsel lösen. Unter allen richtigen Antworten wurden am Ende coole Preise wie z. B. Gutscheine vom Kino am Tegernsee oder der Spiel-Arena in Bad Wiessee verlost.

Ein Tandem-Turnier ist übrigens für die Schüler bereits im Vorfeld eine große Herausforderung. Sie müssen sich einen Partner suchen mit dem sie das Turnier bestreiten wollen und einen Teamnamen ausdenken. Bei den Namen waren die Schüler äußerst kreativ. Besonders lustig wurde es als „Backfisch“ gegen „Thunfisch“ spielen musste. Es war offensichtlich, dass alle einen riesen Spaß an dem Turnier hatten.

 Eine große Geste eines Schülers fiel uns besonders auf: Gergö Kozák stand bei der Anmeldung alleine da, weil sein Partner kurzfristig erkrankte. Leider fand sich zu Beginn kein weiterer Spieler, der einspringen konnte, erst später kam er mit einem Schüler zusammen, dessen Partner krankheitsbedingt aufgeben musste. So spielte Gergö Kozák die ersten Runden alleine und brachte seine Gegner ordentlich ins Schwitzen. Als einer seiner Kontrahenten das Spiel schon aufgeben wollte, gab ihm Gergö noch einen Tipp, wie er aus der verfahrenen Situation doch noch herauskommen konnte. Es war zwar zu seinen Lasten, aber für Gergö war es selbstverständlich, dem Gegner aus dem Schlamassel herauszuhelfen.

Das veranlasste uns, kurzfristig einen „Fair-Play“ Preis einzuführen. Gergö durfte sich von unserem Tisch, an dem wir viele spannende Sachpreise aufgestellt haben, als erster einen Preis aussuchen. Er bekam einen riesen Applaus für diese vorbildliche Geste.

Tegernseer Zeitung: